Eine Krise ist eine Chance by K-ICT




 


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Eine Lebenskrise kann ein starker Motor für künftige Erfolge sein!

Krisen treten immer wieder als ein unvermeidbarer Bestandteil unseres Lebens auf. Dennoch beinhaltet eine Krise auch immer eine Chance. Eine Chance auf Veränderung und Erneuerung. Umso wichtiger ist es daher, zu wissen, wie man diese Krise bewältigt.

Lebenskrisen und unangenehme Situationen können uns aus dem gewohnten Alltag reißen und aus der Bahn werfen. Im allgemeinen werden wir völlig unvorbereitet damit konfrontiert und haben zunächst keine Ahnung, ja, sind sogar hilflos oder total überfordert, wie wir mit der neuen Situation umgehen sollen. Auch, wenn das Eintreten einer solchen Situatiion und unsere damit verbundene Verwirrung vollkommen normal sind, kann eine Lebenskrise fatale Auswirkungen auf unser gesamtes Leben haben.

Leicht nachvollziehbar sind sicher Belastungen wie der Verlust des Arbeitsplatzes, der Tod einer nahestehenden Person, die Feststellung einer bedrohlichen gar chronischen Krankheit oder der finanzielle Bankrott, doch auch andauernde kleine Familienzwistigkeiten oder die Überforderung in der Arbeit lenken unser Leben in eine falsche Richtung, weil wir meist mit Verdrängung reagieren, die Dinge in uns hineinfressen und plötzlich mit Depressionen oder Burnout konfrontiert sind.

Der meisterliche Weg in, durch und aus der Krise führt uns durch vier Stationen:

1. Station: Verdrängung und Verleugnung
Natürlich wehren wir uns gegen die Veränderung und wollen die Krise nicht wahrhaben. Nach außen schauspielern wir und demonstrieren Souveränität.

2. Station: Emotionales Desaster
Es breitet sich das Gefühl von Ohnmacht aus, Ängste treten in den Vordergrund, Unsicherheit und Hoffnungslosigkeit verursachen Selbstzweifel, Panik und Wut.

3. Station: Lösungssuche
Unsere Erfahrungen bei der erfolgreichen Problembewältigung in der Vergangenheit öffnen den Blick für Lösungsansätze und unsere Kreativität findet Auswege aus der Situation.

4. Station: Akzeptanz und neue Bewertung
Wir wehren uns nicht mehr, sondern akzeptiern die Veränderung und beginnen, mit ihr zu leben. In der neuen Betrachtung sehen wir eher die Chance , als die Bedrohung.

Grundsätzlich gilt, dass wir alle diese vier Stationen durchleben, wenn wir in eine krisenbehaftete Situation geraten. Fatal nur, wenn wir auf dieser Reise in einer der Stationen steckenbleiben. Das hat dann zur Folge, dass wir in einen Teufelskreis gelangen, der nur schwer zu brechen ist. Häufig flüchten wir uns in unsere Erinnerungen, gleich ob früher "alles besser" oder "alles schlechter" war oder wir versinken in Selbstmitleid und fragen immer wieder, warum es "ausgerechntet mich" getroffen hat. Jedenfalls verhindert diese Verfassung, dass wir aktiv an der Neugestaltung einer Lebensperspektive arbeiten.

Insbesondere das Hängenbleiben in den ersten beiden Stationen kann dramatische Schäden an Körper und Selle verursachen. Die psychosomatischen Kliniken sind wohl gefüllt mit Menschen, die darunter leiden.

Burnout, Depression, Alkohol- und Drogenmisbrauch, Schlafstörung, Herz- und Keislaufprobleme, Magen-Darm-Dysfunktionen, Kopfschmerzen, Gelenk- und und Rückenschmerzen, Tinitus und Hörsturz, die Liste ist lang.

Jede Krise beinhaltet aber immer auch eine Chance!

Eine Lebenkrise ist ein Zeichen. Sie will uns aus dem Alltagstrott holen, unsere erworbene Gleichgültigkeit, die Belanglosigkeit auflösen und uns dazu bringen, unsere Komfortzone zu verlassen und neue Bereiche des Lebens kennzulernen. Kurz: Wir überschreiten selbst gesetzte Grenzen, überwinden den inneren Schweinehund und legen alte Gewohnheiten ab.

Was können wir aus einer Krisensituation lernen?

* dass wir das ganz normale Leben, das Alltägliche, wieder wahrnehmen und schätzen,
* dass wir uns und vor allem unsere eigenen Bedürfnisse wieder wichtig nehmen,
* dass wir auch auf unsere seelischen und körperlichen Bedürfnisse achten,
* dass der Sinn unseres Lebens vielleicht ein ganz anderer, als der bisher gelebte ist,
* dass wir auch andere Menschen und deren Bedürfnisse achten und akzeptieren,
* dass wir uns Partnern und Freunden mit Aufmerksamkeit zuwenden,
* dass es vielleicht auch ganz andere Prioritäten im Leben gibt,
* dass wir unserem Glauben oder unserer Lebensphilosophie mehr Raum geben,
* dass wir mehr auf unsere Gesundheit achten
* dass wir unsere Zeit besser einteilen und auch Auszeit einplanen

Max Frisch soll einmal gesagt haben: "Eine Krise kann ein produktiver Zustand sein. Man muss ihm nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen".

Wie können wir eine Krise bewältigen?

Gestehen Sie sich ruhig ein, in einer Krise festzustecken, das ist der wichtigste Schritt. Nehmen Sie professionelle Hilfe an, das ist der nächste Schritt.

Die Verzweiflung wird wachsen, je dramatischer Sie die Krise bewerten und um so weniger Sie an eine Überwindung glauben. Gedanken sind mächtig: "Da komme ich nie wieder heraus" oder "Mein Leben ist sinnlos" oder "Das kann ich nicht mehr aushalten" verstärken nur Verzweiflung und Mutlosigkeit.

Nutzen Sie stattdessen positive Aussagen und hoffnungsvolle Gedanken: "Ich schaffe das" oder "Ich finde einen Ausweg" oder "Ich bin es wert, eine Lösung zu finden". Durch positive Gedanken, positive Affirmationen kommen Sie wieder in die Kraft und erreichen schneller ein neues Gleichgewicht.

Rufen Sie sich Situationen, die Sie erfolgreich bewältigt haben, in Erinnerung. Sie haben in Ihrem Leben schon viele kleine und große Herausforderungen gemeistert. Dieselben Kräfte, die Sie befähigten, in der Vergangenehit erfolgreich zu sein, sind noch immer vorhanden und Sie können sie jederzeit wieder abrufen.

Fassen Sie Mut, sich mit Menschen, die ein ähnliches Schicksal gemeistert haben, auszutauschen, denn es gibt Kraft und Trost, Menschen zu treffen, die eine ähnliche Krise gemeistert haben. "Wenn der das geschafft hat, dann ich das auch". Manchmal genügt schon ein Griff zum Telefon... Kämfen Sie nicht gegen Ihren Zustand - und schon gar nicht allein.

Eine Krise ist eine Chance zu Weiterentwicklung und Wachstum!

Suchen Sie sich Menschen, mit denen Sie Ihre Situation besprechen können. Wir neigen dazu, uns in eine Situation hineinzusteigern, so sehr,dass wir die Objektivität verlieren. In der Wahrnehmung sind wir maßlos und fühlen uns dem entsprechend elend. Wenn wir uns anderen zuwenden, uns Ihnen anvertrauen, werden wir wieder "auf den Boden" geholt und der Blick wird klarer für andere Richtungen und Lösungen.

Nicht nur der Blick, auch das Gehör wird geschärft, wenn wir innehalten, lauschen und schauen. Es ist Balsam für die Seele, wenn wir uns aussprechen können.

Beschäftigen Sie sich mit angenehmen Dingen, gehen Sie im Park spazieren und nehmen Sie aufmerksam wahr, was um Sie herum geschieht. Lesen Sie Bücher, die Sie aufheitern und Ihnen Trost geben. Lassen Sie sich auf neue Gedanken und Sichtweisen ein und teilen Sie diese mit anderen. Ein psychologischer Psychotherapeut wird Ihnen anders, als z.B. ein Arzt, helfen, wieder zu sich selbst zu finden. Haben Sie den Mut, sich auf solche Gespräche einzulassen.

Machen Sie keinen "großen Plan" sondern leben Sie von Tag zu Tag. Seien Sie geduldig mit sich selbst und mit anderen. Lassen Sie Raum für den Schmerz, der Sie manchmal zu überwältigen scheint. Es ist hilfreich, sich immer nur überschaubare Zeiträume zum überleben vorzunehmen. Motivieren Sie sich selbst: "Was kann ich heute für mich tun? Das kann ich heute schaffen".

Langsam und Schritt für Schritt erstehen Sie neu und gestärkt aus der Krise, wenn Sie aufmerksam und vor allem achtsam mit sich selbst umgehen. Tun Sie, was Ihnen guttut! Im Ergebnis werden Sie erkennen, welchen neuen Sinn für Ihr Leben Sie aus der Krise gewinnen. Sie sind nicht mehr Opfer sondern Gewinner mit einer neuen Lebensperspektive.

Führen Sie ein Krisentagebuch. Seien Sie dabei offen und ehrlich zu sich selbst. So können Sie immer wieder erkennen, welche kleinen und großen Fortschritte Sie machen. Lassen Sie sich nicht von Rückschlägen demotivieren, denn Sie gehören ganz normal zum Prozess dazu. Dann ist es wieder Zeit für ein Innehalten und Sie haben die Gelegenheit, wieder zur Ruhe zu kommen. Geben Sie niemals auf. Wir geben niemals auf.

Vielleicht erkennen Sie nun, dass eine Krise - Ihre Krise - auch eine große Chance für Sie darstellt. Denken Sie immer daran: Sie sind nicht allein, Sie werden gebraucht, Sie sind wertvoll, Sie haben es verdient zu leben!

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"Die Kraft der Positiven Affirmationen"!


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