Allgemeine Geschäftsbedingungen im Trainingsbereich         

§ 1   Anmeldung zu offenen Seminaren
Offene Seminare sind solche Seminare, die in unserem Katalog oder in Anzeigen öffentlich ausgeschrieben werden. Anmeldungen müssen schriftlich per Brief, Telefax oder Email erfolgen. Die Buchung wird schriftlich bestätigt. Mit der Bestätigung wird dem Teilnehmer die Rechnung übersandt, die sofort zur Zahlung fällig ist.

§ 2   Angebot für Inhouse – Seminare
Inhouse - Seminare sind firmeninterne Seminare. Darüber schriftlich verfasste Angebote beinhalten eine Gültigkeitsfrist, welche dem jeweiligen Angebot entnommen werden kann.

§ 3   Zahlungsbedingungen
Rechnungen sind bei Erhalt sofort ohne Abzug zahlbar. Ist der Rechnungsbetrag nicht innerhalb von 14 Tagen nach dem Rechnungsdatum eingegangen, werden Verzugszinsen in Höhe von 5% über dem aktuell gültigen Diskontsatz der Deutschen Bundesbank geltend gemacht. Bei der Versendung von Mahnungen fallen Mahngebühren an. Zahlungen sind für den Empfänger grundsätzlich kostenfrei zu leisten. Dies gilt auch für Zahlungen aus dem Ausland und auch dann, wenn eine Transaktionsgebühr anfällt. Die Kosten des Zahlungsverkehrs gehen immer zu Lasten des Veranlassers der Transaktion. Alle Seminargebühren verstehen sich zuzüglich der zur Zeit der Leistung geltenden Umsatzsteuer. Wird innerhalb des Vertragszeitraums der Umsatzsteuersatz geändert, gelten die Zeiträume mit den jeweiligen Umsatzsteuersätzen als getrennt vereinbart.
Zahlungen sind über die in der jeweiligen Rechnung angegebene Bankverbindung abzuwickeln.  
            
 
§ 4   Stornierungen offener Seminare
Stornierungen müssen stets schriftlich erfolgen. Bei Abmeldung bis vier Wochen vor Seminarbeginn kann der Seminarteilnehmer kostenfrei stornieren, bis zwei Wochen vorher kann der Seminarteilnehmer einmalig einen Ersatztermin benennen, ansonsten berechnen wir 25% der Seminargebühr. Bei Absagen kürzer als zwei Wochen vor Seminarbeginn berechnen wir 50% der Seminargebühr, es sei denn, der Seminarteilnehmer benennt einmalig einen Ersatztermin. In diesem Fall berechnen wir eine Bearbeitungsgebühr von 150,00 Euro. Eventuell anfallende Stornogebühren durch andere Leistungserbringer, wie Hotels, etc. werden vom Vertragspartner übernommen. Bei Absage kürzer als vier Arbeitstage oder bei Nichterscheinen wird die volle Seminargebühr in Rechnung gestellt. Nimmt ein Teilnehmer nicht die volle Leistung in Anspruch, besteht für den nicht genutzten Teil kein Rückvergütungsanspruch. Die Seminarteilnahme ist jederzeit übertragbar.

§ 5  Stornierung von Inhouse – Seminaren
Schriftlich bestätigte Termine für Inhouse – Seminare, Beratungen, Vorträge und Coachings können bis sechs Wochen vor der Veranstaltung kostenfrei storniert werden, ausgenommen die Kosten für eventuelle Evaluation und Konzeptionserstellung. Bis drei Wochen vor dem Termin kann der Vertragspartner einmalig einen Ersatztermin benennen, andernfalls stellen wir zusätzlich den bereits geleisteten Vorbereitungsaufwand in Rechnung. Bei Absagen kürzer als drei Wochen vor Veranstaltungsbeginn werden 50% der vereinbarten Honorare oder Pauschalen dem Auftraggeber in Rechnung gestellt. Bei Nichterscheinen oder Absage kürzer als vier Arbeitstage berechnen wir die volle Veranstaltungsgebühr. Nimmt ein Teilnehmer nicht die volle Leistung in Anspruch, besteht für den nicht genutzten Teil kein Rückvergütungsanspruch. Die Seminarteilnahme ist jederzeit übertragbar. Kosten für Fremdleistungen gehen grundsätzlich zu Lasten des Auftraggebers.

§ 6   Änderungen des Leistungsumfangs
Jeder der Vertragspartner kann beim anderen Vertragspartner in schriftlicher Form Änderungen des vereinbarten Leistungsumfangs beantragen. Nach Erhalt eines Änderungsantrages wird der Empfänger die Änderung daraufhin überprüfen, ob und zu welchen Bedingungen diese durchführbar ist und dem Antragsteller die Zustimmung bzw. Ablehnung unverzüglich schriftlich mitteilen und ggf. begründen. Inhalt und Ablauf des Seminarumfangs ebenso der Einsatz der Trainer können unter Wahrung des Gesamtcharakters des Seminars geändert werden. Dies berechtigt den Teilnehmer weder zu einem Rücktritt vom Vertrag noch zu einer Minderung des Rechnungsbetrages.

§ 7   Seminarannullierung
Der Seminaranbieter behält sich das Recht vor, offene Seminare bei zu geringer Teilnehmerzahl (üblicherweise weniger als sechs Teilnehmer) bis zu drei Tage vor Seminarbeginn abzusagen und Ersatztermine anzubieten. Bei Ausfall des Seminars durch Krankheit des Trainers, höhere Gewalt oder sonstige unvorhersehbare Ereignisse besteht kein Anspruch auf die Durchführung des Seminars. Ein Anspruch auf Ersatz von Reise- und Übernachtungskosten sowie Arbeitsausfall besteht nicht. Für mittelbare Schäden, insbesondere entgangener Gewinn oder Ansprüche Dritter wird nicht gehaftet.

§ 8   Vertrauliche Informationen und Datenschutz
Die Vertragspartner werden wesentliche und nicht allgemein bekannte Angelegenheiten des anderen Vertragspartners mit der im Geschäftsleben üblichen Vertraulichkeit behandeln. Die Vertragspartner können jedoch Ideen, Konzeption, Know-how und Techniken, die sich auf die Personal- und Organisationsentwicklung beziehen, frei nutzen. Die Vertragspartner werden personenbezogene Daten des jeweiligen anderen Vertragspartners nur für vertraglich vereinbarte Zwecke verarbeiten oder nutzen. Sie werden diese Daten insbesondere gegen unbefugten Zugriff sichern und sie nur mit Zustimmung des anderen Vertragspartners an Dritte weitergeben.

§ 9   Urheberrechte
Mit der Anmeldung verpflichten sich die Seminarteilnehmer zur Beachtung folgender Punkte. Seminarbegleitende Arbeitsmappen bzw. Unterlagen etc. Unterliegen dem Urheberrecht und dürfen zu keiner Zeit und unter keinen Umständen photomechanisch oder elektronisch vervielfältigt werden; sie sind nur für den persönlichen Gebrauch der Teilnehmer bestimmt und dürfen nicht an Dritte weitergegeben werden.

§ 10   Mitwirkungspflicht
Auftraggeber und Teilnehmer sind verpflichtet, bei eventuell auftretenden Leistungsstörungen, alles ihnen Zumutbare zu tun, um zu einer Behebung oder einer Begrenzung der Störung beizutragen.

§ 11   Haftung
Das jeweilige Seminar wird nach dem derzeitigen aktuellen Wissensstand sorgfältig vorbereitet und durchgeführt. Für erteilten Rat und die Verwertung der erworbenen Kenntnisse übernehmen wir keine Haftung. Der Seminarveranstalter haftet nur für Schäden, die durch das Fehlen der von ihm zugesicherten Eigenschaften entstanden sind, sowie für Schäden, die von ihm vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht worden sind. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Sport- und Abenteuerveranstaltungen immer einem besonderen Risiko unterliegen. Alle Teilnehmer sollen sich den Anforderungen des jeweiligen Seminars gewachsen fühlen. Sie tragen für ihr Handeln und ihre körperliche und geistige Gesundheit selbst die Verantwortung. Der Seminarveranstalter übernimmt keine Verantwortung für Nachteile, die sich aufgrund fehlender Seminarvoraussetzungen bei den Teilnehmern ergeben. Wir behalten uns vor, Teilnehmer, die durch ihr Verhalten unserem Ansehen als Gast in fremden Räumen schaden, vom Veranstaltungsprogramm auszuschließen. Die bei vorzeitiger Abreise entstehenden Kosten gehen zu Lasten des Kunden.

§ 12   Zufriedenheitsgarantie
Teilnehmer offener Seminare, die mit der Qualität unserer Veranstaltungen nicht zufrieden sind, haben Anspruch auf Rückerstattung der Veranstaltungskosten.

§ 13   Philosophie
Die Seminare und Veranstaltungen beruhen auf einer fundierten wissenschaftlichen Grundlage und nicht auf Ideologie oder Sektenkult. Deshalb distanzieren wir uns auch entschieden von religiösen oder pseudoreligiösen Organisationen und lehnen jegliche Zusammenarbeit  mit diesen oder ihnen nahe stehenden Organisationen sowie deren Schulungs-Techniken ab. Wir verwahren uns gegen entsprechende Werbung für Schulungen, Kurse oder Seminare, die auf solche Ideologien und damit verbundene Techniken oder „Technologien“ zurückgreifen und unterbinden jedwede Verbreitung in unserer eigenen Organisation.

§ 14   Gerichtsstand
Gerichtsstand ist ausschließlich Bonn.

§ 15   Schlussbestimmungen
Für unsere Geschäftsbeziehungen und die gesamten Rechtsbeziehungen zwischen uns und unseren Kunden gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Sollte eine Bestimmung dieser Geschäftsbedingungen oder eine Regelung im Rahmen sonstiger Vereinbarungen ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, wird dadurch die die Wirksamkeit aller sonstigen Bestimmungen oder Vereinbarungen nicht berührt. Abweichend ausgehandelte Abmachungen sind nur gültig, wenn diese schriftlich vereinbart worden sind. Für Aufträge, die durch uns vermittelt werden, gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des jeweiligen Lieferanten.
Stand 2013